SPEZIFIKATIONEN
Der legendäre Enicar Sherpa Graph MK1 “Jim Clark” Chronograph mit EPSA-Edelstahlgehäuse und Valjoux 72 Handaufzugswerk von 1962.
40-mm-Edelstahlgehäuse
Original-Stoßdämpfer
Original-Logo Krone
Chronographenwerk Vjx 72 innen
ANALYSE
Nur wenige Uhren sind untrennbar mit legendären Persönlichkeiten verbunden, die die Geschichte des Sports geprägt haben, und wenn dies der Fall ist, werden diese Zeitmesser sofort in den Olymp der Vintage-Sammler aufgenommen.
Als der Rennfahrer James “Jim” Clark 1963 und 1965 seine beiden Weltmeistertitel in der Formel 1 und 1965 bei den Indianapolis 500 gewann und damit in die Geschichte des Motorsports einging, trug er seine unzertrennliche Enicar Sherpa Graph am Handgelenk. Enicar-Uhren waren bereits bei Sportlern wie Motorradfahrern und Tennisspielern hoch angesehen und beliebt, doch mit Clarks Siegen erreichte die Marke einen nie dagewesenen Imagegewinn.
Clark begann 1963, seine Enicar zu tragen, sowohl bei Rennen als auch in seinem Leben außerhalb des Sports. Tatsächlich wurde er im September desselben Jahres in Großbritannien zum ersten Mal mit seinem Enicar-Chronographen fotografiert. Am 11. Oktober nahm er ihn zum ersten Mal in seinem Lotus beim offiziellen Rennen auf dem Riverside International Raceway mit auf die Strecke. Er liebte es, ihn mit einem weißen oder schwarzen Tropenarmband zu tragen. Kurzum, er hat sie nie allein gelassen.
Diese Einführung zeigt, wie wichtig diese Enicar Sherpa Graph MK1 für alle Uhren- und Rennsportbegeisterten ist.
Das helle Zifferblatt ist in einem sehr weichen, butterfarbenen Ton patiniert. Die drei Hilfszifferblätter, die in die Oberfläche des Zifferblatts eingearbeitet sind, bleiben heller, bis hin zu weiß. Die quaderförmigen Stundenmarkierungen werden von einem Punkt aus Leuchtpaste flankiert. Die Zeiger haben eine ganz besondere Form, die sogenannten Paddelzeiger. Sie haben einen langen Stiel, der in einer quadratischen Ausbuchtung endet, die mit Leuchtpaste gefüllt ist.
Auch das Gehäuse ist sehr typisch und sofort erkennbar: Es hat eine kompakte und robuste Form mit kurzen, dicken und facettierten Bandanstößen. Es handelt sich um ein EPSA-Gehäuse mit dem Wasserdichtigkeitspatent von E. Piquerez, wie das stilisierte Taucheranzugsymbol auf der Innenseite des Gehäusebodens beweist. Ein weiteres Erkennungsmerkmal ist die Aufzugskrone, auf der das Enicar-Logo prangt, das sich von der typischen Rändelung der EPSA-Kronen abhebt.
Diese atemberaubende Uhr ist mit dem präzisen und robusten Chronographenkaliber Valjoux 72 mit Handaufzug und verkupferter Grundplatine ausgestattet. Es verfügt über 17 Lagersteine, eine Breguet-Unruh-Spirale, läuft mit 18.000 Halbschwingungen pro Stunde und hat eine Gangreserve von 46 Stunden.









