SPEZIFIKATIONEN
Äußerst seltene Omega-Automatik mit Gehäuse aus 18 Karat Roségold, entworfen und hergestellt von Antoine Gerlach, guillochiertes Zifferblatt aus Roségold, Armband aus Roségold, Omega 342 Automatikwerk im Inneren, aus den frühen 1950er Jahren.
Gehäuse aus massivem 18-karätigem Roségold mit den Maßen 35 mm x 42 mm
Guillochiertes Zifferblatt in Roségold
Armband aus Roségold
Echter Kristall
Omega 342 Uhrwerk mit automatischem Aufzug
ANALYSE
Dies ist eine besondere Uhr. Eine Kombination aus Handwerkskunst, die dieses Stück zu einem wahrhaftigen und äußerst seltenen Meisterwerk macht. In den frühen 1950er Jahren kam es zu einer Entwicklung des Geschmacks und des Designs: Die Künstler befreiten sich von der Last der Tragödie des Zweiten Weltkriegs und öffneten sich für die Erforschung neuer ästhetischer Konzepte. Diese außergewöhnliche Omega ist ein konkretes Beispiel für diese Entwicklung.
Das goldene Zifferblatt ist ein Meisterwerk der Handwerkskunst. Seine Oberfläche ist außen mit einer Guillochierung verziert. Ein sehr dünner innerer Rahmen trennt es vom Zentrum des Zifferblatts, das mit feinen Rillen in parallelen vertikalen Linien versehen ist. In der Mitte des Zifferblatts, bei 12 Uhr, befindet sich ein rechteckiger erhabener Bereich mit dem Omega-Schriftzug und -Logo. Die applizierten Indexe tragen zu diesem fantasievollen Flair des Layouts bei: Sie sind wie doppelte Diamanten geformt; weiter innen, bei 12, 3 und 9 Uhr, befinden sich atemberaubende kreisförmige Indexe, die wie drei kleine, schimmernde Pyramiden aufragen. Dieses prächtige Zifferblatt ist mit messerscharfen Douphine-Zeigern und einer doppelt abgeschrägten Oberfläche ausgestattet.
Das Gehäuse aus massivem 18-karätigem Roségold mit "Kapuzen"-Anhängern ist ein Meisterwerk des Genfer Meisters Antoine Gerlach, der von den 1930er bis in die 1970er Jahre tätig war (Schlüsselpunze: "4"). Er ist der Künstler, der ab 1932 einige der schönsten und ikonischsten Gehäuse von Patek Philippe schuf. Er schuf das ikonische Goldgehäuse der Calatrava 96R (1941) und das der "Disco Volante" mit ewigem Kalender 3448 (Anfang der 1970er Jahre). Gerlach arbeitete auch intensiv mit Omega zusammen. Er entwarf und produzierte zwischen den 1950er und 1960er Jahren die Constellation-Gehäuse mit "unausgereiften" Pie-Pan-Zifferblättern (oder "Pseudo-Pie-Pan-Zifferblättern"). Kurzum, ein großer Meister der Gehäusemacherei, der in Genf einige der kultigsten Uhren aller Zeiten geschaffen hat.
Dieses prächtige Gehäuse wird von einem ebenso prächtigen Armband begleitet, das in Abständen von vier und drei sehr kleinen, weichen Gliedern aufgebaut ist. Es endet in einer verstellbaren Schließe, um Komfort und Sicherheit am Handgelenk zu gewährleisten.
Unter dem kostbaren und durchdachten Gehäuseboden dieser Uhr befindet sich das automatische Stoßstangenkaliber Omega 342. Es ging 1949 in Produktion und überarbeitete das Kaliber 340, das einige Monate zuvor in Produktion gegangen war, um seine Aufzugsfunktion zu verbessern. Das Omega 342 ist 28,5 mm breit und 4,8 mm dick; es hat 17 Lagersteine, eine Gangreserve von 42 Stunden und eine Frequenz von 19.800 Umdrehungen pro Minute.








